Allkampf-Jitsu

Text?Selbstverteidigung wie bei der Polizei

Jede Budosportart enthält wirkungsvolle Elemente der Selbstvertedigung. Die effektivsten Abwehrtechniken aus Karate, Tae-Kwon-Do, Jiu-Jitsu, Judo, Kung-Fu und Aikido wurden aus diesem Grundgedanken heraus in dem Selbstverteidigungssystem Allkampf-Jitsu zusammengefasst. Es bietet für jede Gefahrensituation eine wirksame, juristisch erlaubte Verteidigungsmöglichkeit, gleichgültig, ob gegen einen oder mehrere Angreifer, gegen unbewaffnete oder bewaffnete Gegner. Ziel ist eine möglichst wirkungsvolle Abwehr.

Die agressive Kraft des Angreifers wird in der Selbstverteidigung so geführt und umgelenkt, dass sie für die Abwehr des Verteidigers nutzbar gemacht und verstärkt gegen den Angreifer geführt werden kann. Das Allkampf-Jitsu System wurde 1968 von Jakob Beck ins Leben gerufen und enthält heute 265 unterschiedliche Hebel-, Wurf- und Schlagtechniken, die im traditionellen asiatischen Gruppentraining erlernt werden können. Zum System gehören auch drei Kombinationen und 10 Einzelformen (Allkampf-Formen).

Der Schüler soll durch wiederholtes Üben bestimmter Angriffssituationen wie Würgen, Klammern, Messer- oder Stockangriffe in die Lage versetzt werden, sich gegen diese Angriffe zu wehren und den Angreifer möglichst effektiv außer Gefecht zu setzen. Außerdem ist das Allkampf-Konzept so aufgebaut, dass der Schüler schon von Anfang an Erfolgserlebnisse hat. Sein Selbstbewusstsein wird auf diese Weise gestärkt.

Von der Polizei ist Allkampf-Jitsu als Selbstverteidigungstechnik im Rahmen der dienstlichen Ausbildung übernommen worden.


Mehr Informationen finden Sie unter www.wikipedia.org



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